Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren.
Zurück zur Einstiegsseite Drucken
Grössere Schrift
 
 
Bundesgericht 
Tribunal fédéral 
Tribunale federale 
Tribunal federal 
 
                 
 
 
4A_323/2018  
 
 
Verfügung vom 7. Juni 2018  
 
I. zivilrechtliche Abteilung  
 
Besetzung 
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, 
Gerichtsschreiber Widmer. 
 
Verfahrensbeteiligte 
A.________LLC, 
vertreten durch Rechtsanwälte 
Alexander Jolles und Michael Hess, 
Beschwerdeführerin, 
 
gegen  
 
B.________, 
vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Hartmann, 
Beschwerdegegner. 
 
Gegenstand 
Arbeitsvertrag, 
 
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 23. April 2018 (RA180001-O/U). 
 
 
In Erwägung,  
dass die Beschwerdeführerin am 28. Mai 2018 gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 23. April 2018 Beschwerde erhoben hat; 
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 6. Juni 2018 (act. 11) darum ersucht, das bundesgerichtliche Verfahren infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, nachdem der Beschwerdegegner seine Klage infolge eines zwischen den Parteien geschlossenen Vergleichs zurückgezogen habe; 
dass ein bundesgerichtliches Verfahren abzuschreiben ist, wenn ein Vergleich geschlossen wird und damit das Interesse der Parteien an einem Entscheid des Bundesgerichts dahinfällt (Art. 72 und 73 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG); 
dass mit dem Rückzug der Klage des Beschwerdegegners infolge Vergleichs ein Interesse an einem Entscheid des Bundesgerichts über die Beschwerde gegen den im Rahmen des betreffenden Klageverfahrens ergangenen Beschlusses vom 23. April 2018 dahingefallen ist; 
dass damit das Verfahren 4A_323/2018 von der Abteilungspräsidentin in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 BGG als erledigt abgeschrieben werden kann; 
dass im vorliegenden Fall keine Umstände vorliegen, die einen Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten nach Art. 66 Abs. 2 BGG rechtfertigen würden, indessen bei der Bemessung der Gerichtskosten dem relativ geringen Aufwand für das vorliegende Verfahren Rechnung zu tragen ist; 
dass die Gerichtskosten nach dem Verursacherprinzip der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG), wobei zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin es in ihrer Beschwerde unterliess, das Bundesgericht über laufende Vergleichsbemühungen und ein mögliches künftiges Dahinfallen des Rechtsschutzinteresses zu orientieren; 
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist (Art. 68 BGG); 
 
 
 verfügt die Präsidentin:  
 
1.   
Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben. 
 
2.   
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 
 
3.   
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt, dem Beschwerdegegner unter Beilage von act. 11 zur Kenntnisnahme. 
 
 
Lausanne, 7. Juni 2018 
 
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung 
des Schweizerischen Bundesgerichts 
 
Die Präsidentin: Kiss 
 
Der Gerichtsschreiber: Widmer