Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_1198/2025
Urteil vom 17. November 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, Qualifizierte Wirtschaftskriminalität und internationale Rechtshilfe, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich.
Gegenstand
Nichtanhandnahme; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer,
vom 19. September 2025 (UE250371-O/Z1).
Erwägungen:
1.
A.________ erhob am 10. und am 12. September 2025 drei identische Beschwerden beim Obergericht des Kantons Zürich gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 27. August 2025. Mit Verfügung vom 19. September 2025 forderte das Obergericht A.________ auf, eine Prozesskaution in der Höhe von Fr. 1'800.-- zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Dagegen gelangte A.________ mit Beschwerde in Strafsachen vom 5. November 2025 (Poststempel) an das Bundesgericht.
2.
2.1. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG).
2.2. Wie im Track&Trace der Schweizerischen Post ersichtlich ist, wurde die angefochtene Verfügung vom 19. September 2025 dem Beschwerdeführer am 30. September 2025 zugestellt und damit eröffnet. Die Frist begann damit am 1. Oktober 2025 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 30. Oktober 2025. Die am 5. November 2025 (Poststempel) eingereichte Beschwerde erweist sich folglich als offensichtlich verspätet. Entsprechend ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3.
Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG). Damit wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. November 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier