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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
 
 
 
 
{T 0/2}
 
6B_1109/2014
 
 
 
 
Urteil vom 4. Dezember 2014
 
Strafrechtliche Abteilung
 
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
 
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,
Beschwerdegegnerin.
 
Gegenstand
Wiederaufnahme bzw. Revision,
 
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 8. Oktober 2014.
 
 
Der Präsident zieht in Erwägung:
 
1.
 
 Der Beschwerdeführer behauptet, er habe das angefochtene Urteil am 14. Oktober 2014 erhalten. Dies trifft nicht zu. Gemäss Empfangsbestätigung der Post nahm er das Urteil am 10. Oktober 2014 in Empfang. Folglich lief die Beschwerdefrist von 30 Tagen am 10. November 2014 ab. Die Beschwerde, die das Datum vom 11. November 2014 trägt und am 14. November 2014 beim Bundesgericht einging, ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
 
2.
 
 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers (vgl. Urteil 6B_683/2014 vom 5. August 2014 E. 3) ist durch eine Reduktion der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
 
 
Demnach erkennt der Präsident:
 
1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
 
2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
 
3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
 
4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
 
 
Lausanne, 4. Dezember 2014
 
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
 
Der Präsident: Mathys
 
Der Gerichtsschreiber: Monn
 
 
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