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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
 
 
 
 
{T 0/2}
 
5D_53/2015
 
 
 
 
Urteil vom 5. März 2015
 
II. zivilrechtliche Abteilung
 
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
 
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
B.________ GmbH,
vertreten durch Fürsprecher Andreas Hubacher,
Beschwerdegegnerin.
 
Gegenstand
Vollstreckbarerklärung und definitive Rechtsöffnung,
 
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 14. Januar 2015 des Obergerichts des Kantons Thurgau.
 
 
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 14. Januar 2015 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Vollstreckbarerklärung eines Versäumnisurteils des Landgerichts Hamburg vom 14. April 2005 und die gestützt darauf erfolgte Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an die Beschwerdegegnerin für Fr. 20'880.15 nebst Zins abgewiesen hat,
 
 
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass das Obergericht im Entscheid vom 14. Januar 2015 erwog, der Beschwerdeführer habe die Vollstreckbarkeit des ausländischen Urteils einzig mit dem Argument des Nichtbestandes der Bundesrepublik Deutschland als souveränem Staat und der angeblich fehlenden Legitimität des Landgerichts Hamburg bestritten, nachdem sich der Beschwerdeführer mit den erstinstanzlichen Erwägungen nicht auseinandersetze, könne sowohl bezüglich der (auf Grund des aLugÜ erfolgten) Vollstreckbarerklärung wie auch hinsichtlich der Rechtsöffnung auf die zutreffenden, die abwegige Auffassung des Beschwerdeführers widerlegenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden, zumal der Beschwerdeführer den Erhalt eines das deutsche Verfahren einleitenden Schriftstücks nie bestritten habe,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, die materielle Begründetheit der Betreibungsforderung zu bestreiten und auch vor Bundesgericht den Rechtsbestand der Bundesrepublik Deutschland und der dortigen staatlichen Gerichte in Abrede zu stellen,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht anhand der obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid das Obergericht des Kantons Thurgau vom 14. Januar 2015 verletzt sein sollen,
dass der Beschwerdeführer ausserdem allein zum Zweck der Verzögerung der Zwangsvollstreckung und damit missbräuchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG) und die Verfassungsbeschwerde auch aus diesem Grund unzulässig ist,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende und überdies missbräuchliche - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,
 
 
erkennt der Präsident:
 
1. 
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
 
2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
 
3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
 
 
Lausanne, 5. März 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
 
Der Präsident: von Werdt
 
Der Gerichtsschreiber: Füllemann
 
 
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